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  Planungsgruppe 504    
         
         
 

Monitoring / Evaluierung / sozialräumliche Analysen / Stadtforschung

Die Planungsgruppe 504 hat in verschieden Forschungsvorhaben zu nachhaltiger Siedlungs- und Verkehrsentwicklung mitgearbeitet. So zum Beispiel beim Forschungsprojekt Flächennutzungskonkurrenzen in Großstadt-Regionen, bei Szenarien zu Umwelt orientierten Verkehrsstrategien im Ballungsraum Dresden/Oberes Elbtal, beim Forschungsprojekt Verkehrsberuhigung und Lärmminderung in Kurorten, beim Modellvorhaben zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in München sowie im Rahmen der Ökosystemforschung zu den XVI. Olympischen Winterspielen in Berchtesgaden. Für die Umsetzung wirtschaftlicher, sozial- und umweltverträglicher Siedlungs- und Verkehrskonzepte haben wir Nachhaltigkeitsindikatoren erarbeitet. Diese wurden beispielsweise im Rahmen der Entwicklungsmaßnahme München Hauptbahnhof-Laim-Pasing angewendet.
Fundierte Erfahrungen hat die Planungsgruppe 504 mit sozialräumlichen Analysen und Konzepten sowie mit Evaluierung bzw. Monitoring von Planungsprozessen im Rahmen der verschiedenen Städtebauförderungsprogramme. Unser Büro hat beispielsweise in den Städten Ingolstadt, Kempten, Manching, Neuburg a.d. Donau und Peißenberg die Wirksamkeit und den Erfolg von Maßnahmen und Projekten im Programm Soziale Stadt geprüft und bewertet.
Dabei galt unser Blick stets auch der Frage, wie nach dem Auslaufen des Förderprogramms im Sinne einer Verstetigung, eine nachhaltige Stadtteilentwicklung erreicht werden kann.

Referenzprojekte

 


Referenzprojekte im Detail

Soziale Stadtteilentwicklung Piusviertel, Ingolstadt, Programm Soziale Stadt
Zwischenevaluierung 2006 und Schlussevaluierung 2009

Piusviertel Workshop Piusviertel

Piusviertel Ingolstadt - Workshopsituation

Im Piusviertel in Ingolstadt wurden im Rahmen des Programms Soziale Stadt seit 2000 eine Vielzahl von Maßnahmen und Projekten durchgeführt; zum Beispiel die Einrichtung eines Stadtteilbüros und Treffpunktes, die Sanierung von Häusern, Wohnungen und des Wohnumfelds, die Errichtung von Parkanlagen, Verkehrsberuhigung mit Umbau und Gestaltung von Straßen, Wegen und Plätzen, die Erneuerungen und Ergänzungen an den Schulen, die Erweiterung des Angebots an Kindergarten- und Hortplätzen sowie Treffs für Jugendliche. Die Planungsgruppe 504 hatte die Aufgabe, in einer Zwischen- und später in einer Schlussevaluation die Aktivitäten im Piusviertel sowie Wirksamkeit und Erfolg der durchgeführten Maßnahmen und Projekte im Programm Soziale Stadt Piusviertel zu prüfen und zu bewerten. Als Messlatte wurden dabei die eigenen Ziele des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) zum Piusviertel angelegt. Methodische Herangehensweise war die Analyse vorhandener Unterlagen wie das Integrierte Handlungskonzept, Monitoring-Berichte, Evaluationen, Kommissions-Protokolle, Sitzungsvorlagen, Presseberichte, Stadtteilzeitung etc. sowie Expertengespräche mit ausgewählten Akteur/innen, Beteiligten und Betroffenen im Projekt in Themen bezogenen Gesprächsrunden. Ziel war, die Arbeit der letzten Jahre zu beurteilen und darauf aufbauend Schwerpunkte und Prioritäten für die Tätigkeiten im Programm Soziale Stadt Piusviertel in den nächsten Jahren herauszufiltern bzw. im Falle der Schlussevaluierung ein Verstetigungskonzept für die Zeit nach Auslaufen der Förderung vorzulegen. Die Ergebnisse der beiden Evaluierungen wurden jeweils in einer Klausurwerkstatt der Kommission Soziale Stadt Piusviertel diskutiert.

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Sozialräumliche Analyse / Beteiligungsprozess / Integriertes Entwicklungskonzept / Monitoring Soziale Stadt Schwalbanger/Neufeld und Ostend, Neuburg an der Donau

Soziale Stadt Neuburg an der Donau
Massnahmenplan Integriertes Entwicklungskonzept

Bürgerbeteiligung Soziale Stadt

Workshop mit Anwohnern zur Freiflächengestaltung Schwalbanger/Neufeld

Bürgerhaus Ostend

KInder auf dem Weg zum Mittagstisch im Bürgerhaus Ostend

In Kooperation mit dem Büro Zwischenräume (Städtebau) und dem Büro Weihs (Freiraum) hat die Planungsgruppe 504 die Vorbereitenden Untersuchungen und das Integrierte Handlungskonzept für das Soziale-Stadt-Gebiet Schwalbanger/Neufeld erarbeitet. Die Situation im Stadtteil: überproportionaler Anteil nicht deutscher Bevölkerung, hoher Anteil an Spätaussiedlern, hoher Anteil der Bevölkerung über 65 Jahre, unterdurchschnittliche Erwerbsquote und überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit. Ziel im Programm Soziale Stadt ist eine soziale, ökonomische, städtebauliche und ökologische Aufwertung des Stadtteils. Die Planungsgruppe 504 hat in der Vorbereitenden Untersuchung und dem Integrierten Handlungskonzept schwerpunktmäßig folgende Themen- und Handlungsfelder bearbeitet: Bevölkerung, lokale Ökonomie, Arbeit, soziale Probleme, Armut, Schule und Bildung, Alltagssituation von Kindern und Jugendlichen, Integration und Nachbarschaft sowie Erstellung eines Zeit-, Kosten- und Maßnahmenplans. Die Projektbearbeitung erfolgte mit Bestandsaufnahmen im Quartier und der Auswertung statistischer Daten. Unser Büro organisierte, moderierte und dokumentierte den Beteiligungsprozess mit Gesprächsrunden, Zukunftswerkstätten und Stadtteilkonferenzen mit interessierten Bürger/innen, Fachleuten vor Ort aus Politik, Behörden, mit Stadtteilkundigen aus der Bewohnerschaft, Interessengruppen und Kooperationspartnern. Darüber hinaus haben wir ca. alle 2 Jahre einen Monitoringbericht zu Entwicklung und Fortgang der beiden Soziale Stadt Projekte Ostend und Schwalbanger/Neufeld verfasst.

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Projektbeispiel Nachhaltige Siedlungs- und Verkehrsentwicklung
Neue Spielräume in der Stadtentwicklung durch Betriebliches Mobilitätsmanagement

Modellvorhaben im Rahmen des Forschungsfelds Stadtentwicklung und Stadtverkehr im experimentellen Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Mit SSP Consult München, TU München, LH München.

Raumnutzung- und Betriebstypen

Themenkarte zum Forschungsprojekt Betriebliches Mobilitätsmanagement –
Raumnutzungstypen und Betriebstypen in München


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